Das Rote Kreuz

Henri Dunant

Henri Dunant

Schockiert durch den furchtbaren Anblick der Verwundeten in der „Schlacht von Solferino” regte der Schweizer Henry Dunant 1863 die Gründung des Roten Kreuzes an.

Ziel war zunächst die Linderung der Kriegsleiden. Ein Jahr später folgte die erste internationale Konferenz, bei der die Delegierten von 16 Nationen die Genfer Konventionen anerkannten. 1901 wurde Henry Dunant für sein selbstloses Lebenswerk mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

1921 folgte in Deutschland der Zusammnenschluss der deutschen Sanitätsvereine und Frauenvereine zum Deutschen Roten Kreuz, das jedoch in den Wirren des 2. Weltkrieges 1945 in den Besatzungszonen aufgelöst wurde.

1950, also nur kurz nach Ende des Krieges wurde das Deutsche Rote Kreuz in der Bundesrepublik neu gegründet.

1991 konnten endlich die beiden deutschen Rotkreuzgesellschaften ebenso wie das Land wiedervereinigt werden.

2013 feiert das Rote Kreuz sein 150-jähriges Bestehen.